EP

by BRUECKEN

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Martin Teichert
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Martin Teichert Richtig geiles Teil. Genau diese Mucke brauchen wir jetzt; dieses Nebeneinander von glühender Wut und Zerbrechlichkeit mit deutschen Texten. Bitte macht weiter. Favorite track: Brandstifter.
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1.
04:10
lichterloh - gleißend hell ausgebrannt - viel zu schnell den fährmann bezahlt schwarzgemalt - amnesie abgrundtief - viel zu viel den fährmann bezahlt mit aller wucht gelernt, was es heißt zu flehen und ich frag mich noch einmal, warum du gehst ein zittern in der nacht dann ein irrsinniges läuten das beben deiner stimme erschüttert mich von neuem verkohlter atem trägt die melodie in meine ohren „ich bin noch da“ brenne für mich und für dich das letzte schiff kann auf dich warten brenne für mich und für dich dein kiloherz; ich helf dir tragen brenne für mich und für dich „und schon während man noch dämmrig durch schläuche, kabel und leitungen an das grelle weiß des bettes gefesselt ist kommt die frage auf, was bleiben wird nach diesem erzwungenen neubeginn reset alles auf null“ bitte sag mir noch einmal, dass du nicht gehst brenne für mich und für dich bitte sag mir noch einmal, dass du nicht gehst „und schon verblassen die an narbenfäden aufgereihten roten punkte auf dem inzwischen blaugrün geronnenen hintergrund der haut als letztes äußeres zeichen ärztlicher bemühungen wenn man als chance und geschenk begreifen soll, was nun wieder vor einem liegt warum fühlt sich alles an wie zuvor als hätte es keine pause gegeben wohl weil leben leben ist -- nur ganz oder garnicht“
2.
03:41
dunkles funkeln, kalter schmerz im tiefenrausch das herz begehrt lodernde schatten, heißer schmerz im höhenflug das herz verzehrt die ganze nacht voll leerer pracht im rausch verbracht fingiertes glück in schall und rauch und kommst du auch und jedes leben, dass ich leb‘ zwei meter weit entfernt und all die türen, die ich seh‘ bleiben mir versperrt zwischen morgen und abend im dämmrigen licht zwischen gelalltem ‚ich liebe...‘ und verschwommenem dich zwischen sehnsucht und sucht zwischen taubheit und flucht hab ich nichts gefunden -- und du nichts gesucht zum greifen nah aus rauch gemalt zerstoben als ich dort ankam beim nächsten mal wird alles wahr die ganze nacht voll leerer pracht im rausch verbracht fingiertes glück in schall und rauch wann hört das auf und jedes leben, dass ich leb‘ drei meter weit entfernt und all die türen, die ich seh‘ bleiben mir versperrt
3.
05:52
ein blick, wie ein schwert gerichtet und zerteilt in schwarz und weiß in schwarz und weiß ein blick, wie ein schild das übel abgewehrt denn schwarz bleibt schwarz und weiß bleit weiß du bist längst nicht mehr hier und doch bist du noch da jeder deiner blicke zu ketten erstarrt reingezwängt und zugeschnürt die luft wird langsam knapp ambivalenz in form gepresst, die keine fragen offen lässt sag mir nochmal was ich bin mach weiter beim nächsten mal glaub ich dir sag mir nochmal wer ich nicht bin mach weiter beim nächsten mal glaub ich mir nichts hast du wirklich nachgedacht hat es dir den schlaf gebracht was hat dich so taub gemacht das kotzt mich an hast du wirklich nachgedacht (was du siehst) hat es dir den schlaf gebracht (was du weißt) was hat dich so taub gemacht (was du machst) das kotzt mich an was du siehst was du weißt was du machst ein blick wie ein schwert gerichtet und zerteilt siehst du das was du machst brücken statt mauern mit anderen augen zu sehen zerspreng die ketten wieder aufrecht zu gehen brücken statt mauern auf augenhöhe zu stehen erodier die grenzen und beginn zu verstehen zwischen schwarz und weiß ist bunt
4.
03:53
halt mich fest lass mich los ein tiefer schnitt bis ins mark ausgehöhlt – messerscharf gravitation umgepolt nächster halt: nirgendwo bis der letzte knochen bricht in der krümmung des lichts sehe ich dich in der krümmung des lichts sehe ich dich die schwerelosigkeit zu schwer zum ertragen was unerträglich schien erwies sich als tragend halt mich fest nur eine frage der zeit bis der letzte strick reißt halt mich fest absturz aufprall tage gezählt
5.
04:10
schlag um schlag ausgezehrt jahr für jahr schritt um schritt aufbegehrt tag für tag und noch einmal zähle ich die narben wie die ringe eines baumes nur um mich zu vergewissern, dass ich nie wieder zurückkehre entwachsen aus schatten und blut rage ich empor geh weiter, geh weiter wo vor dir niemand war geh weiter, geh weiter es gibt ein letztes mal ich bleibe nicht fünf jahre hier ich bleibe nicht schlag um schlag ausgezehrt jahr für jahr schritt um schritt aufbegehrt tag für tag schritt um schritt bis zum letzten mal tag für tag

about

Diese EP ist das Ergebnis einer Holodeck-Session im Oktober 2016, die von Alex Pojda mitgeschnitten und gemischt wurde.
www.holodeckstudio.de

Gemastert hat sie Falk Andreas in der Tonmeisterei.
www.die-tonmeisterei.de

Alle Songs wurden von BRUECKEN geschrieben und gespielt.

credits

released July 5, 2017

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BRUECKEN Oldenburg, Germany

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